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Sonntag, 4. September 2016

Rezension: Nachtbeben


Titel: Nachtbeben
Autor: Jenna Strack
Seitenzahl: 476
Preis: 17,60€ für das Taschenbuch, 3,99€ für die Kindleedition (nur auf Amazon, oder direkt bei der Autorin erhältlich)


Emma steckt mitten im turbulenten englischen Studentenleben, als sich ihr vermeintlicher Freund eines Nachts an ihr vergreift. Plötzlich ist alles anders. Nach außen hin gibt sie sich beherrscht, doch in ihrem Inneren wüten die Folgen dieser traumatischen Erfahrung. Albträume, Flashbacks und panische Angst machen ihren Alltag in der Uni zur Qual und drohen, ihr Studium zu gefährden. Als dann auch noch ein neuer Student namens Kieran auftaucht, scheint das Chaos in Emmas Kopf perfekt. Sie kann nicht mehr aufhören, an ihn zu denken.  Dabei ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt ...
Ich habe für dieses Buch an einer Leserunde teilgenommen, wo wir jeden Tag ein Kapitel gelesen haben, und es war auch echt schön sich mit anderen austauschen zu können.
So, nun aber zum Buch. Die ersten 4 Kapitel sind mir etwas schwer gefallen, da ich mich erst in die Geschichte einlesen musste. Danach wurde es aber richtig spannend. Wir begleiten Emma aus der Ich-Perspektive und im Prolog erfahren wir, warum sie keinen Männern mehr vertraut. Sie ist vollkommen traumatisiert und ihre Leistungen an der Uni lassen auch nach Monaten noch zu wünschen übrig. Das alles ändert sich jedoch relativ bald. Ihr bester Freund Jerry überredet sie endlich einmal aus ihrem Schneckenhaus zu kommen und mit ihm ins Kino zu gehen. Am Weg heim begegnen sie einem Typen, den Emma von Minute eins ohne Bedenken attraktiv und anziehend findet.
Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und Kieran verhält sich immer seltsamer. Und Emmas Verhalten wird immer riskanter, sie merkt nicht wie sehr sie sich in eine wirklich sehr gefährliche Situation manövriert.
Emma ist ein liebenswerter Charakter, den ich schnell ins Herz geschlossen habe. In manchen Momenten hätte ich sie am liebsten an den Schultern gepackt und fest geschüttelt. Auch andere Nebencharaktere habe ich lieb gewonnen, manche wiederum gar nicht. Die ersten zwei Drittel ist relativ wenig passiert, jedoch genug um den Leser Denkanstöße zu liefern, und selbst Theorien zu verfassen. Beim Ende ist mir alles ein wenig zu schnell gegangen. Einen kleinen Handlungsstrang konnte ich erahnen aber den zweiten nicht, was sehr schön war, da es so wirklich eine Überraschung war.

 Ein sehr toller Roman, es hat mir viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, auf Grund von Kleinigkeiten einen Stern abzug. 4 Sterne



Freitag, 19. August 2016

Rezension Elfenfehde






Titel: Elfenfehde - Zweimal im Leben
Autor: Mariella Heyd
Seitenzahl: 345
Preis: 8,99€

Inhalt: Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.


Meine Meinung: Wir begleiten Feodora, aus der Ich-Perspektive. Eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen, sie geht zur Schule, sie hat einen netten besten Freund und die beliebteste Schülerin Chloe geht ihr auf die Nerven. Weshalb sie am Tag des Meteroiteneinschlages auch lieber in die Bibliothek geht, statt auf Chloes Party. 

Der Meteorit sollte harmlos sein, das nächste Umfeld wurde geräumt, so dass für die Menschen keine Gefahr bestand. Doch nachdem Einschlag kann Feo keine Menschenseele finden, als nach einigen Wochen Zerdon auftaucht und behauptet er käme aus einer andern Welt und sie solle mit ihm kommen, hält sie ihn schlicht und einfach für einen Verrückten. Doch er lässt nicht locker und zusammen beginnen sie ihr Abenteuer voller mystischer Wesen...

Das wichtigste zu Erst: Die Geschichte ist wirklich originell und auch die Kombination von vielen mystischen Lebewesen hat mir sehr sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig,und vor allem sehr sehr witzig - an vielen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder Kichern nicht verhindern.
Die Story hat mir zwar von Anfang an gefallen, dennoch bin ich nicht sofort in die Geschichte gekommen. Ab Seite 130 hat es mich dann aber nicht mehr losgelassen und ich habe die letzten 220 Seiten an einem Stück durchgelesen. Und es hat sich so gelohnt, mit jeder Seite wurde es besser - es passieren so viele unvorhergesehne Sachen und besonders das Ende habe ich gefeiert! - dann habe ich die aller aller letzten zwei Seiten gelesen und dachte nur so ohhhhh ich brauche eine Fortsetzung!

Die Charaktere habe ich sehr lieb gewonnen, ich konnte zwar Feos Verhalten nicht immer nachvollziehen, und habe mich eher in Zerdon dem sensiblen, sprunghaften Beschützer Feos wiedergefunden. Trotzdem war mir auch die Protagonistin keinen falls unsympathisch.


Fazit: Das Buch bekommt von mir 4,5 Sterne, da ich leider lange gebraucht habe um hineinzufinden (Ich kann euch nicht mal sagen woran es gelegen ist). Aber die letzten zwei Drittel haben mich echt vom Hocker gehen. Ich kann es euch also wirklich empfehlen :)


Übrigens findet zu dem Buch gerade eine Blogtour statt. Hier erfahrt ihr mehr darüber.