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Donnerstag, 28. Juli 2016

Rezension: Meeresrauschen

Titel: Meeresrauschen
Autor: Patricia Schröder

Teil 2/3: eine Rezi zu Teil 1 findet ihr HIER 

Seitenzahl: 464 Seiten
Preis: Taschenbuch: 9,95€
Inhalt: Als Gordian von seiner Reise in den Atlantik zurückkehrt, bleiben Elodie und ihm kaum Zeit, ihre Liebe zu genießen. Kyan sinnt auf Rache: für Elliots Tod und für seine Schmach, die er im Kampf mit Gordian erlitten hat. Cyril offenbart Elodie einen Teil seines Geheimnisses und kämpft um ihre Zuneigung, und ein Wiedersehen mit Javen Spinx offenbart neue Überraschungen. Die Unruhe in Rubys Clique und die schwelende Feindschaft unter den Meeresbewohnern lässt die Stimmung endgültig umschlagen, und plötzlich ist Gordian verschwunden. Doch als Elodie sich blindlings ins Meer stürzt, um ihn zu retten, muss sie sich unversehens dem wahren Ausmaß ihrer Bestimmung stellen.
Meine Meinung: Ich war mir nicht so sicher ob ich weiterlesen wollte oder nicht, da mir der erste Teil ja nicht sooo gut gefallen hat, aber diesen fand ich schon besser !
Idealerweise sollte man diesen Teil direkt nach dem ersten lesen, da es keine großes "Was bisher gesah" gibt, im großen und ganzen fand ich das nicht so schlimm aber einige Kleinigkeiten hatte ich schon wieder vergessen, ist dann aber alles wieder gekommen zum Glück.

Ich bin nicht der größte Fan von Patricia Schröders Schreibstil, es liest sich einfach merkwürdig und ich habe auch das Gefühl, dass ich viel langsamer lese als sonst.

Zur Handlung: ENDLICH passiert mal was. Mir hat es viel besser gefallen als der erste Teil, nicht mehr so schrecklich viele Klischees und endlich mal ein bisschen Action. Die Liebesgeschichte ist mir zwar immer noch zu kitischig, aber ich hatte das Gefühl, dass das nicht mehr so im Mittelpunkt steht und Elodie beginnt auf eigenen Beinen zu stehen. Sie benimmt sich immer noch sehr sehr kindisch und für mich oft nicht nachvollziehbar, aber auch weniger oft als im ersten Teil

Fazit: deutlich besser als Teil 1, 4 Sterne 

Quelle des Bildes

Sonntag, 24. April 2016

Rezension: Meeresflüstern

Titel: Meeresflüstern
Autor: Patricia Schröder
Seitenzahl:409
Preis: Hc: 16,95 Euro, TB: 8,99 Euro




Inhalt: Wie ein Geschöpf aus dem Meer taucht Gordian eines Tages vor Elodie auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Seitdem kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken, an seinen türkisgrünen Blick, seine Hände, die sie neugierig berühren. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist ...
Meine Meinung: Warum habe ich mir dieses Buch gekauft? Nun ja, einerseits liebe ich das Meer wie kein Zweiter, anderseits habe ich eine Schwäche für alles was glitzert und sind wir mal ehrlich, das Cover ist einfach wunderschön.
Aber nun gut weiter gehts mit dem was wirklich zählt, nämlich den inneren Werten.
Ehrlich gesagt hatte ich zu Beginn des Buches meine Schwierigkeiten, sowohl mit der Hauptprotagonistin als auch mit der Geschichte.

Elodie ist 17, ihr Vater ist vor kurzem gestorben und sie will erstmal weg von ihrer Mutter und bei ihrer Tante (mit der sie sonst nichts am Hut hatte??) leben. Auf ihrer Abschiedsfeier knutscht sie mit drei verschiedenen Jungs rum und dann haut sie einfach ab. Kaum ist sie auf der Insel Guernsey angelangt trifft sie auf Ruby, ein Mädchen dass sie noch nie zuvor gesehen hat und ihre Begrüßung sieht ungefähr so aus "Hey ich bin Elodie, mein Vater ist gerade gestorben".
Da meine Mutter gestorben ist als ich in einem ähnlichen Alter war, kann ich aus eigener Erfahrung sagen dass es für mich nur noch schlimmer gewesen wäre aus meinem normalen Umfeld gerissen zu werden - auf einer Insel zu leben auf der ich keine Menschenseele kenne - und auch auf die Idee mit drei Jungs auf einmal rumzumachen wäre ich nicht gekommen. Ja ich weiß, man soll nicht von sich selbst auf andere schließen aber das kam mir alles etwas sehr weit hergeholt vor.
Auch das Elodie panische Angst hat vor dem Wasser und dann zieht sie auf eine Insel? Echt jetzt ?

Jedesmal wenn sie in Wasser in Berührung kommt jucken ihre Knöchel wie verrückt. ok, auch das fand ich zu Beginn merkwürdig aber das hat dann später sehr gut zur Story gepasst.
Die Geschichte selbst hat mir eigentlich gut gefallen. Kaum nachdem Elodie ankommt wird ein Mädchen tot aufgefunden - wie sie zu Tode gekommen ist, ist allerdings ein Rätsel.. Diesen Aspekt fand ich super - des Rätsels Lösung ist etwas, was ich so in dieser Form noch nicht zu lesen bekommen habe und mal was ganz anderes. Ganz großes Plus auch, dass sie sich nicht in den mysteriösen gut aussehenden Jungen aus dem Dorf verliebt. Allerdings gibt es natürlich auch eine Romanze in diesem Buch, diese ist finde ich allerdings etwas unreif, so dass sie eher zu einer 15-Jährigen gepasst hätte.

Fazit: Nach dem ich nach dem ersten Drittel meine massiven Anfangsschwierigkeiten überwunden hatte, hat es mir doch  noch gut gefallen. Es ist ein Buch, dass man nicht unbedingt gelesen haben muss. Aber für alle Fans von Meer und Meerjungsfrauen kann ich es doch empfehlen - Lasst euch von dem wirklich schlechten Beginn nicht abschrecken!

3 Sterne 

Quelle des Bildes